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Business Model Canvas (BMC)

Das Geschäftsmodell auf einer Seite.

Quelle: Alexander Osterwalder (Strategyzer) · Wikipedia

Business Model Canvas (BMC)

Ein Modell von Alexander Osterwalder (Strategyzer), um ein Geschäftsmodell auf einer einzigen Seite zu visualisieren. 9 Bausteine beschreiben die Logik, wie eine Organisation Wert schafft: Key Partners, Key Activities, Key Resources, Value Propositions (Mitte), Customer Relationships, Channels, Customer Segments, Cost Structure, Revenue Streams.

Steckbrief

Ziel & Fokus
Gemeinsames Verständnis des Geschäftsmodells. Schnelles Prototyping von neuen Ideen. Hypothesen visuell testen.
Kontext & Einsatzbereich
Start-up-Gründung, Produktentwicklung, Strategie-Updates. Überall dort, wo Geschäftsmodelle hinterfragt werden.
Ideal für
Unternehmer, Produktmanager, Intrapreneure, Start-ups.
Eher ungeeignet für
Operative Teams ohne strategischen Auftrag.
Teilnehmerzahl
2–6 Personen pro Canvas (Post-it Session).
Dauer
2–4 Stunden.

Beobachtungen auf der Meta-Ebene

  1. 1

    Teams verlieren sich oft in Details ("Kosten für Druckerpapier"). Der Moderator muss den Blick auf das Große Ganze lenken.

  2. 2

    Der wichtigste Link ist oft der zwischen "Value Proposition" und "Customer Segment" (Product-Market-Fit). Hier entstehen die heißesten Diskussionen.

  3. 3

    Das Canvas macht implizite Annahmen explizit – oft zum ersten Mal.

Limits & Fallstricke

Es ist eine Momentaufnahme. Ein BMC ist nie "fertig", sondern eine Hypothese, die getestet werden muss. Komplexe Geschäftsmodelle passen nicht auf eine Seite.

Deep Dive Literatur

Business Model Generation

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von Alexander Osterwalder, Yves Pigneur

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